Ursprung, Entwicklung und Zweck des Services
Einordnung des EXERGON Service-Modells: sozialer Ursprung, fachliche Entwicklung, strukturierte Zuschusslösung und praktische Entlastung für Verbraucher.
Vielleicht kennen Sie diesen Moment.
Die Energierechnung kommt.
Sie sehen die Zahl am Ende der Abrechnung und denken sich im Stillen: Das kann doch nicht sein.
Energie ist in den letzten Jahren deutlich teurer geworden.
Es gab zwar immer wieder politische Maßnahmen oder Unterstützungen.
Doch viele Menschen haben das Gefühl, dass diese im Alltag kaum spürbar sind.
Der Ärger über eine hohe Rechnung ist deshalb schnell da.
Man denkt vielleicht kurz darüber nach, ob man etwas ändern könnte.
Einen anderen Tarif. Oder vielleicht sogar den Anbieter wechseln.
Doch schon nach wenigen Minuten tauchen neue Fragen auf.
Lohnt sich der Aufwand überhaupt, wie viel könnte man tatsächlich sparen und wie lange gilt ein günstiger Tarif wirklich?
Man hört auch immer wieder, dass Preise später wieder steigen oder dass man nach einem Jahr wieder alles neu prüfen muss.
Und genau hier beginnt für viele das eigentliche Problem.
Plötzlich merkt man, wie viel Aufwand hinter dieser Entscheidung steckt.
Tarife vergleichen, Kündigungsfristen prüfen, Preisbindungen verstehen, Vertragsbedingungen lesen.
Und selbst wenn man all das macht, bleibt eine Unsicherheit.
Ob sich die ganze Mühe wirklich lohnt.
Also legt man die Rechnung irgendwann wieder zur Seite.
Nicht weil das Thema erledigt wäre.
Sondern weil es kompliziert wirkt und weil man nicht sicher ist, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt.
Für viele Haushalte bleibt es genau an diesem Punkt.
Und genau hier beginnt die Geschichte dieses Services.
Wie alles begann
Der heutige Zuschussservice von EXERGON ist nicht aus einem klassischen Geschäftsmodell entstanden.
Er begann mit einer Entscheidung.
Im Jahr 2016 startete EXERGON ein freiwilliges Projekt, das Haushalte bei steigenden Energiekosten unterstützen sollte.
Dieses Projekt wurde bewusst außerhalb des wirtschaftlichen Kerngeschäfts organisiert.
Und vollständig unentgeltlich durchgeführt.
Der Gedanke dahinter war einfach.
Energie ist keine gewöhnliche Ausgabe.
Sie betrifft grundlegende Dinge des täglichen Lebens: Heizen, Warmwasser, Licht und Kochen.
Wenn Energiekosten dauerhaft steigen, spürt man das nicht nur auf einer Rechnung, sondern im Alltag.
Das Projekt orientierte sich dabei an traditionellen Prinzipien sozialer Verantwortung: Zakat als strukturierte Unterstützung bei finanzieller Belastung und Sadaqa als freiwillige Hilfe ohne Gegenleistung.
Über mehrere Jahre hinweg wurde dieses Projekt in verschiedenen europäischen Ländern umgesetzt.
Unter anderem in Österreich, Deutschland und Spanien.
Mit der Zeit zeigte sich dabei ein Muster.
Und dieses Muster führte zu einer wichtigen Erkenntnis.
Die eigentliche Ursache
Hohe Energiekosten entstehen nur selten durch falsche Entscheidungen einzelner Haushalte.
Denn in Wirklichkeit haben Haushalte auf viele Entwicklungen im Energiemarkt nur begrenzten Einfluss.
Energie muss bezahlt werden.
Zu den Preisen, die der Markt vorgibt.
Und dieser Markt funktioniert durchaus effizient, allerdings nicht unbedingt aus der Perspektive des Endverbrauchers.
Für Energieversorger ist der Markt strukturiert und kalkulierbar.
Für Verbraucher wirkt er häufig anders.
Unübersichtlich. Schwer vergleichbar. Und nur begrenzt beeinflussbar.
Die Liberalisierung der Energiemärkte hat zwar mehr Anbieter und mehr Tarifmodelle gebracht.
Doch gleichzeitig ist auch der Aufwand für Verbraucher deutlich gestiegen.
Wer heute seine Energiekosten aktiv optimieren möchte, muss sich häufig mit Dingen beschäftigen wie:
- komplexen Tarifmodellen
- automatischen Vertragsverlängerungen
- schwer vergleichbaren Angeboten
- regelmäßigen Preisveränderungen
Viele dieser Faktoren liegen außerhalb der eigenen Kontrolle.
Preise steigen oder fallen, Tarife verändern sich, Verträge verlängern sich.
Und selbst wenn man sich intensiv damit beschäftigt, bleibt oft eine Unsicherheit.
Ob sich der Aufwand wirklich lohnt.
Die Entwicklungen im Energiemarkt werden zwar regelmäßig diskutiert, in den Medien, in der Politik und im Alltag.
Doch für viele Haushalte entsteht dabei ein Gefühl, das viele kennen.
Als Verbraucher hat man oft den Eindruck: Sie können ohnehin tun, was sie wollen.
Denn Energie braucht man immer.
Und bezahlen muss man sie am Ende ohnehin.
Genau dieses Gefühl führt dazu, dass viele Menschen sich irgendwann aus dem Thema zurückziehen.
Nicht aus Desinteresse.
Sondern weil der Eindruck entsteht, dass man gegen viele Entwicklungen ohnehin wenig ausrichten kann.
Und genau an diesem Punkt setzt der Zuschussservice an.
Er versucht nicht, den Energiemarkt vorherzusagen und auch nicht, ihn zu verändern.
Stattdessen wird ein Teil der Energiekosten in eine feste, planbare Struktur überführt.
Für einen klar definierten Zeitraum.
Fachliche Grundlage
Das freiwillige Projekt lief von Anfang an parallel zur eigentlichen Tätigkeit von EXERGON.
EXERGON arbeitet seit vielen Jahren ausschließlich im Business-to-Business-Bereich für große Unternehmen.
Unter anderem als Energy Service Company (ESCO).
Vielleicht ist dieser Begriff nicht jedem vertraut.
Eine Energy Service Company unterstützt Unternehmen dabei, Energiekosten strukturell zu reduzieren.
Der entscheidende Punkt dabei ist das Vergütungsmodell.
Eine ESCO wird in der Regel nicht für Beratungsstunden bezahlt, sondern aus der tatsächlich erzielten Einsparung.
Das bedeutet vereinfacht: Erst wenn eine messbare Kostenreduktion erreicht wird, entsteht auch eine Vergütung.
Wenn keine Einsparung erzielt wird, verdient die ESCO nichts.
Dieses Modell funktioniert deshalb nur, wenn eine realistische Einschätzung von Energiekosten, Marktmechanismen und Einsparpotenzialen möglich ist.
Genau diese Art der Analyse gehört seit vielen Jahren zum Kerngeschäft von EXERGON im Business-to-Business-Bereich.
Das freiwillige Projekt für Haushalte entstand daher nicht aus einer theoretischen Idee.
Sondern aus praktischer Erfahrung mit Energiekosten, Marktstrukturen und realen Einsparmechanismen.
Der heutige Zuschussservice verbindet deshalb drei Dinge:
- praktische Erfahrung aus dem ursprünglichen Projekt
- energiewirtschaftliche Fachkompetenz
- mehrjährige Marktbeobachtung
Warum sich das Modell weiterentwickelt hat
Ursprünglich richtete sich das Projekt an Haushalte mit besonders hoher Energiekostenbelastung.
Doch in den letzten Jahren hat sich etwas verändert.
Steigende Energiekosten sind längst kein Randthema mehr.
Preisschwankungen und Marktveränderungen betreffen heute viele Haushalte.
Unabhängig vom Einkommen.
Immer mehr Menschen stellen sich deshalb dieselbe Frage.
Wie lassen sich Energiekosten reduzieren, ohne sich ständig mit Tarifen und Marktbewegungen beschäftigen zu müssen?
Aus dieser Frage entstand die nächste Entwicklung.
Das ursprüngliche Projekt wurde weitergedacht.
Und schließlich in eine strukturierte Zuschusslösung überführt.
Wie der Zuschussservice heute funktioniert
Der heutige Service basiert auf einem einfachen Prinzip.
Ein Teil der Energiekosten wird als fester Eurobetrag definiert.
Für einen Zeitraum von fünf Jahren.
- einer einmaligen Servicegebühr
- einem individuell berechneten Zuschussplan
- einem festen Zuschussbetrag
- einer Laufzeit von fünf Jahren
- einer Auszahlung an das jeweilige Energieversorgungsunternehmen
Der Zuschussbetrag wird bei Vertragsabschluss verbindlich festgelegt.
Der Betrag steht fest.
Fünf Jahre lang.
Viele Menschen erwarten an dieser Stelle einen Anbieterwechsel.
Doch genau das passiert hier nicht.
Der bestehende Energieliefervertrag bleibt vollständig unverändert bestehen.
Kein Anbieterwechsel. Kein Tarifwechsel.
Der Zuschuss ergänzt lediglich die bestehende Energieversorgung.
Die rechnerische Grundlage
Die Berechnung basiert auf der letzten vollständigen Jahresenergierechnung eines Haushalts.
Das hat einen einfachen Grund.
Diese Rechnung bildet den aktuellsten realen Kostenstand ab.
Am Tag des Vertragsabschlusses entspricht der Zuschussbetrag rechnerisch ungefähr der Hälfte der dort ausgewiesenen Jahresbelastung.
Ein Teil der bisherigen Energiekosten wird damit als fixer Betrag für fünf Jahre festgelegt.
Dieser Betrag wird planmäßig an das Energieversorgungsunternehmen überwiesen.
Bleiben Preise und Verbrauch unverändert, entspricht der Zuschuss weiterhin etwa der Hälfte der ursprünglichen Belastung.
Verändern sich Preise oder Verbrauch, verändert sich naturgemäß die prozentuale Relation.
Maßgeblich bleibt der festgelegte Eurobetrag.
Was das für Sie bedeutet
Wenn Sie einen Zuschussplan nutzen, müssen Sie keinen neuen Energieversorger suchen.
Sie müssen keinen Tarif wechseln.
Und Sie müssen keine jährlichen Tarifvergleiche durchführen.
Ihr bestehender Energieliefervertrag bleibt unverändert bestehen.
Der Zuschuss läuft über fünf Jahre weiter.
Damit entsteht ein Zeitraum, in dem ein Teil Ihrer Energiekosten planbar wird.
Preise können steigen oder fallen.
Der Zuschuss bleibt gleich.
Viele Menschen empfinden genau diesen Punkt als entscheidend.
Nicht jede Entwicklung im Energiemarkt lässt sich vorhersehen.
Aber ein Teil der Kosten kann planbar werden.
Selbstverständnis
Der Zuschussservice ist das Ergebnis einer Entwicklung, die vor fast zehn Jahren begonnen hat.
Aus einem freiwilligen sozialen Projekt.
Aus energiewirtschaftlicher Fachkompetenz.
Und aus praktischer Erfahrung.
Der Service ist keine Marktprognose.
Und kein Vergleichssystem.
Er ist eine klar definierte Zuschussleistung.
Mit festem Betrag.
Und fester Laufzeit.
Nicht mehr.
Und nicht weniger.
Viele Menschen kommen am Ende zu einer einfachen Überlegung.
Wenn ein Teil der Energiekosten planbar werden kann, warum sollte man diese Möglichkeit nicht zumindest einmal prüfen?
Die nächste Frage liegt deshalb nahe.
Wie würde ein solcher Zuschussplan für meinen eigenen Haushalt aussehen?
Genau das lässt sich im nächsten Schritt herausfinden.